On the road to Copenhagen, hope springs eternal

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Jun 262009
 

cop15_logo_imgHalf a year before the U.N. climate conference in Copenhagen, negotiators are far from agreeing on key components of a global climate deal. As envisioned in the 2007 Bali Climate Action Plan (or “Bali Roadmap”), the summit in December is supposed to deliver a follow-up agreement to the Kyoto Protocol under the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), which expires at the end of 2012.

Ever since Bali, however, progress in the negotiations has been slow. Only recently have the delegations entered full negotiation mode—which is necessary right now, the most pivotal year since the 1992 UNFCCC. From June 1 to 12, more than 4,600 participants—including government delegates from 183 countries as well as business, industry, environmental organizations and research institutions—met in Bonn, Germany, to discuss key negotiating texts that will serve as the basis for an agreed Copenhagen outcome. The gathering in Germany was the second in a series of five major U.N. negotiating sessions this year leading up to the Copenhagen summit in December (…).

Please find the full article in Grist Magazine here.

Auf der Suche nach neuen Verbündeten: Neue Führungsmächte als Partner deutscher Klimapolitik

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May 092008
 

Die wissenschaftliche Beweislage zum Klimawandel ist erdrückend. Erste Auswirkungen sind weltweit spürbar. Dass der Mensch die Hauptschuld an der Klimaveränderung trägt, steht dabei außer Frage. Die Verbrennung fossiler Energien, die Abholzung großer Waldgebiete sowie bestimmte landwirtschaftliche und industrielle Verfahren setzen Emissionen frei, die den natürlichen Treibhauseffekt der Erde immer weiter verstärken. Gelingt es nicht, die großen Volkswirtschaften zu reformieren – und dazu ist in den Worten des Bundesumweltministers nicht weniger nötig als eine „dritte industrielle Revolution“ – drohen im besten Fall unwirtlichere Lebensbedingungen, im schlimmsten eine Katastrophe kaum mehr kontrollierbaren Ausmaßes. Für die Problembekämpfung wird neben den Großemittenten des Nordens das Verhalten einiger zentraler Akteure der südlichen Erdhalbkugel maßgeblich sein: Bekommen China, Indien und Mexiko ihre explosionsartig steigenden Emissionen in den Griff? Wird der Waldschutz in Brasilien und Indonesien seinen notwendigen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten? Können Südafrika und Südkorea ihre fast vollständig auf fossilen Trägern basierende Energiegewinnung reformieren? Und wird die Blockademacht Australien künftig den ihr angemessenen Verantwortungsteil leisten? Die Bundesrepublik hat sich in den letzten Jahren als Lokomotive der internationalen Klimadiplomatie etabliert. Ein klimapolitischer Dialog Deutschlands mit wirtschaftlich und politisch aufstrebenden Staaten des Südens wäre einer Fortsetzung dieser Führungsrolle in einem immer wichtiger werdenden Politikfeld und damit der Profilbildung als Weltordnungspolitik mitgestaltende Mittelmacht äußerst dienlich. Im Erfolgsfall – wenn es also gelingt, neue Nord-Süd-Koalitionen im Klimabereich zu schmieden – könnte ein lang ersehnter Durchbruch in der globalen Klimagovernance gelingen.

BUCHKAPITEL in Günther Maihold/Stefan Mair (Hg.), Kooperation Deutschlands mit Führungsmächten des Südens, SWP/Nomos: September 2008

VORVERSION ALS SWP DISKUSSIONSPAPIER